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Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938

1 Treffer

Schoenlank, Bruno, geb. am 16 . 05 . 1859 in Mühlhausen i. Thür.
⇒ Reichstag
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
9. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 16. Mai 1859, zu Mühlhausen i. Thür.; evangelisch. Besuchte das Gymnasium zu Sondershausen und die Universitäten Berlin, Leipzig, Kiel und Halle a. S.; promovirte in Halle 1852. Seit 1883 für die Arbeitersache thätig. Verbüßte wegen politischer und Preßvergehen von 1885-1887 1¼ Jahr Gefängniß. Redigirte mehrere Arbeiterblätter, jetzt Redakteur des "Vorwärts". Schrieb u.a.: Hausindustrie im Kreise Sonneberg; Oesterreichische Fabrikgesetzgebung; Münchener Polizeizustände; Wirthschaftliche Krisen und die Sozialreform; Lage der arbeitenden Klasse in Bayern; Fürther Quecksilber-Spiegelbeleger und ihre Arbeiter; Grundsätze und Forderungen an Sozialdemokratie (praktischer Theil). Bearbeitete im Handwörterbuch der Staatswissenschaften die deutschen und französischen Gesellenverbände. Veröffentlichte in den Jahrbüchern für Nationalökonomie und Statistik eine archivalische Studie über altnürnbergsches Gesellenwesen. Zwei Monographien über Kartelle im "Archiv für soziale Gesetzgebung und Statistik"; u. a. m.
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
9. Wahlperiode (Nachtrag) - Abb. der Originalseite
Geb. am 16. Mai 1859, zu Mühlhausen i. Thür.; evangelisch. Besuchte das Gymnasium zu Sondershausen und die Universitäten Berlin, Leipzig, Kiel und Halle a. S.; promovirte in Halle 1852. Seit 1883 für die Arbeitersache thätig. Verbüßte wegen politischer und Preßvergehen von 1885-1887 1¼ Jahr Gefängniß. Redigirte mehrere Arbeiterblätter, jetzt Redakteur des "Vorwärts". Schrieb u.a.: Hausindustrie im Kreise Sonneberg; Oesterreichische Fabrikgesetzgebung; Münchener Polizeizustände; Wirthschaftliche Krisen und die Sozialreform; Lage der arbeitenden Klasse in Bayern; Fürther Quecksilber-Spiegelbeleger und ihre Arbeiter; Grundsätze und Forderungen an Sozialdemokratie (praktischer Theil). Bearbeitete im Handwörterbuch der Staatswissenschaften die deutschen und französischen Gesellenverbände. Veröffentlichte in den Jahrbüchern für Nationalökonomie und Statistik eine archivalische Studie über altnürnbergsches Gesellenwesen. Zwei Monographien über Kartelle im "Archiv für soziale Gesetzgebung und Statistik"; u. a. m. Druckfehlerberichtigung: Seite 236 des Handbuchs, Absatz 2 der Biographie, Zeile 4 von oben, ist zu lesen "promovirte in Halle 1882".
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
10. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 16. Mai 1859 zu Mühlhausen i. Th.; evangelisch. Besuchte das Gymnasium zu Sondershausen und 1878-82 die Universitäten Berlin, Leipzig, Kiel, Halle a. S. Promovirte in Halle 1882. War 1879/80 Amanuensis beim Grafen Friedrich August von Noer, Prinzen von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg und Mitarbeiter am zweiten Bande von Noers: Kaiser Akbar. Seit 1883 für die Sozialdemokratie öffentlich thätig. Redigirte von 1883-84 mehrere Arbeiterblätter (sozialistengesetzlich unterdrückt) in München, war dann in Nürnberg 1885-90 als Redakteur der "Fränkischen Tagespost" und der "Arbeiter-Chronik". Verbüßte von 1885-87 1¼ Jahr Gefängniß wegen politischer und Preßvergehen. 1890-94 in Berlin, 1892/93 politischer Redakteur des "Vorwärts", seit Oktober 1894 in Leipzig Chefredakteur der "Leipziger Volkszeitung". War 1893 bis 1898 Vertreter von Breslau-West im Reichstage. Schrieb u. A.: "Hausindustrie im Kreise Sonneberg"; "Oesterreichische Fabrikgesetzgebung", "Münchener Polizeizustände", "Wirthschaftliche Krisen und die Sozialreform", "Die Lage der arbeitenden Klasse in Bayern", "Die Fürther Quecksilber-Spiegelbelegen und ihre Arbeiter" (1888); "Grundsätze und Forderungen der Sozialdemokratie" (praktischer Theil), "Soziale Kämpfe vor dreihundert Jahren", "Altnürnbergische Studien" (Leipzig 1893). Bearbeitete im Handwörterbuch der Staatswissenschaften die deutschen und französischen Gesellenverbände. Veröffentlichte in den Conradschen Jahrbüchern für Nationalökonomie und Statistik und im Archiv für soziale Gesetzgebung und Statistik, sowie im Sozialpolitischen Centralblatte eine Reihe wirthschaftsgeschichtlicher Aufsätze und Abhandlungen (über Kartelle u.s.w.).
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
10. Wahlperiode (Nachtrag) - Abb. der Originalseite
Geb. am 16. Mai 1859 zu Mühlhausen i. Th.; evangelisch. Besuchte das Gymnasium zu Sondershausen und 1878-82 die Universitäten Berlin, Leipzig, Kiel, Halle a. S. Promovierte in Halle 1882. War 1879/80 Amanuensis beim Grafen Friedrich August von Noer, Prinzen von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg und Mitarbeiter am zweiten Bande von Noers: Kaiser Akbar. Seit 1883 für die Sozialdemokratie öffentlich thätig. Redigirte von 1883-84 mehrere Arbeiterblätter (sozialistengesetzlich unterdrückt) in München, war dann in Nürnberg 1885-90 als Redakteur der "Fränkischen Tagespost" und der "Arbeiter-Chronik". Verbüßte von 1885-87 1¼ Jahr Gefängniß wegen politischer und Preßvergehen. 1890-94 in Berlin, 1892/93 politischer Redakteur des "Vorwärts", seit Oktober 1894 in Leipzig Chefredakteur der "Leipziger Volkszeitung". War 1893 bis 1898 Vertreter von Breslau-West im Reichstage. Schrieb u. A.: "Hausindustrie im Kreise Sonneberg"; "Oesterreichische Fabrikgesetzgebung"; "Münchener Polizeizustände"; "Wirthschaftliche Krisen und die Sozialreform", "Die Lage der arbeitenden Klasse in Bayern", "Die Fürther Quecksilber-Spiegelbelegen und ihre Arbeiter" (1888); "Grundsätze und Forderungen der Sozialdemokratie" (praktischer Theil), "Soziale Kämpfe vor dreihundert Jahren", "Altnürnbergische Studien" (Leipzig 1893). Bearbeitete im Handwörterbuch der Staatswissenschaften die deutschen und französischen Gesellenverbände. Veröffentlichte in den Conradschen Jahrbüchern für Nationalökonomie und Statistik und im Archiv für soziale Gesetzgebung und Statistik, sowie im Sozialpolitischen Centralblatte eine Reihe wirthschaftsgeschichtlicher Aufsätze und Abhandlungen (über Kartelle u.s.w.). Am 30. Oktober 1901 verstorben.