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Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten
Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938

1 Treffer

Hirsch, Max, geb. am 30 . 12 . 1832 in Halberstadt
⇒ Reichstag
Deutsche Fortschrittspartei - Kein Portrait
Hirth's Almanach 1869 VIII - 15. Apr. 1869 - Abb. der Originalseite
Geb. am 30. Decbr. 1832 in Halberstadt, bes. das Domgymnasium in Magdeburg und von 1850-55 die Universitäten Tübingen, Heidelberg und Berlin, wo er hauptsächlich Rechts- und Staatswissenschaften studirte. Nach seiner Promotion 1855 machte er eine Studienreise durch Frankreich und Nord-Afrika, und privatisirte darauf in Göttingen und Breslau, um sich als Docent der Staatswissenschaften zu habilitiren. 1859 wurde er als Verlagsbuchhändler in Berlin (Herausgabe des polit. Wochenbl. "Der Fortschritt", 1861). Von 1862-67 Inhaber des väterlichen Spiritus- und Getreidegeschäfts in Magdeburg. Während dieser Zeit Vorsitzender des Arbeiter-Bildungs-, Vorschuß- und Konsumvereins. Im Herbst 1867 siedelte er wieder nach Berlin über, um sich ganz den öffentlichen Angelegenheiten, insbesondere der Arbeiterfrage zu widmen. In Folge einer Studienreise nach England und Schottland veranlaßte er seit dem Herbst 1868 die Gründung der deutschen Gewerkvereine. Er schrieb: "Skizze der volkswirthschaftl. Zustände von Algerien"; "Reise in das Innere von Algerien durch die Kabylie u. Sahara"; "Soziale Briefe aus England" und andere soz. Artikel in der "Volks-Zeit".
Fortschrittliche Volkspartei - Kein Portrait
3. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 30. Dec. 1832 in Halberstadt. Bes. das Domgymnasium in Magdeburg und 1850-55 die Universitäten Tübingen, Heidelberg und Berlin, wo er hauptsächlich Rechts- und Staatswissenschaften studirte. Nach seiner Promotion 1855 machte er eine Studienreise durch Frankreich und Nordafrika und privatisirte darauf in Göttingen und Breslau, um sich als Docent der Staatswissenschaften zu habilitiren, woran er jedoch durch Kränklichkeit verhindert wurde. 1861 wurde er Verlagsbuchhändler in Berlin, Herausgeber des polit. Wochenblatts "Der Fortschritt". Von 1862-67 Inhaber des väterlichen Produktengeschäfts in Magdeburg; während dieser Zeit Vorsitzender des Arbeitersbildungs-, Vorschuß- und Consumvereins. Im Herbst 1867 zog er wieder nach Berlin, um sich ganz der Wissenschaft und den öffentlichen Angelegenheiten zu widmen. In Folge einer Studienreise nach England und Schottland veranlaßte er seit dem Herbst 1868 die Gründung der Deutschen Gewerkvereine (Hirsch-Duncker) als deren Anwalt er seit Mai 1869 wirkte, hielt volkswirthschaftliche Vorträge in allen Theilen Deutschlands, gründete freie, nationale Kranken-, Begräbnis- und Invalidenkassen, sowie Schieds- und Einigungsämter zur Verhütung von Strikes. 1869-71 Mitgl. des Nordd. Reichstags für den 23. sächsischen Wahlkreis. Er schrieb: "Skizze der volkswirthschaftlichen Zustände von Algerien.", "Reise in das Innere von Algerien", "Reise in das Innere von Algerien durch die Kabylie und Sahara", "Soziale Briefe aus England" (in der Berliner "Volks-Ztg." 1868). " Musterstatuten für Einigungsämter", "Gutachten über Arbeitsvertragsbruch", "Die gegenseitigen Hilfskassen und die Gesetzgebung" (1875) und gibt seit 1869 das Wochenblatt "Der Gewerkverein", Hauptorgan der nicht sozialistischen Arbeiterbewegung, heraus.
Fortschrittliche Volkspartei - Kein Portrait
5. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 30. Dez. 1832 zu Halberstadt (mosaisch.) Domgymnasium zu Magdeburg. 1850-55 Universitäten Tübingen, Heidelberg, Berlin, Philosophie, Rechts- und Staatswissenschaften. 1855-56 Studienreise nach Frankreich und Nordafrika. Er privatisirte 1856-58 in Göttingen und Breslau, durch Kränklichkeit am Habilitiren verhindert, wurde er Verlagsbuchhändler in Leipzig und Berlin 1859-62, dann Inhaber des väterlichen Landesproduktengeschäftes in Magdeburg, seit 1867 Schriftsteller in Berlin, 1868 Studienreise nach England und Schottland. 1862 Begründer der Wochenschrift "Der Fortschritt". Verfasser von "Skizze der volkswirthschaftlichen Zustände von Algerien." "Reise ins Innere von Algerien" (1862). "Soziale Briefe aus England" (Berl. Volks-Ztg.) (1868). Muster-Statuten, Referat und Gesetzentwurf über Einigungsämter; Gutachten über Arbeitsvertragsbruch (Schrift. d.Vr. f. Sozialpolitik 1873/74). "Die gegenseitigen Hilfskassen und die Gesetzgebung" (1875). "Das Reichs-Unvallversicherungsgesetz und die Arbeiter. Staat und Versicherung" (1881). Gründer und Leiter von Bildungsvereinen, Genossenschaften, seit 1868 der deutschen Gewerkvereine und ihrer Hilfs- und Versorgungskassen, seit 1878 Mitbegründer, Generalsekretär und Dozent der Humboldt-Akademie zu Berlin, 1869 Mitglied des Nordd. Reichstages für Plauen i./V., 1877-78 Mitglied des Reichstages für Berlin I, Herausgeber des "Gewerkverein".
Deutsch-freisinnige Partei - Kein Portrait
8. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 30. Dezember 1832 in Halberstadt; mosaisch. Besuchte das Domgymnasium zu Magdeburg und die Universitäten zu Tübingen, Heidelberg und Berlin. Durch Kränklichkeit verhindert, sich als Universitäts-Dozent der Staatswissenschaften zu habilitiren, wurde er Verlagsbuchhändler, dann Großkaufmann; seit 1867 Schriftsteller auf dem Gebiete der National-Oekonomie und sozialen Frage; seit 1879 Dozent dieser Fächer an der Humboldt-Akademie. Reichstags-Abgeordneter 1869 für den 23. Sächs. Wahlkreis, 1877 für Berlin I., 1881 für Reuß j. Linie, Mitglied der Kommissionen für Gewerbeordnung und Arbeiterversicherung. Politische Schriften: "Reise in das Innere von Algerien", 1862; "Die gegenseitigen Hilfskassen und die Gesetzgebung", 1875; "Das Krankenversicherungs-Gesetz vor dem Reichstage", 1883; "Die Grundzüge der Alters- und Invalidenversicherung und die Arbeiter", 1888; "Die hauptsächlichen Streitfragen der Arbeiterbewegung", 1886; "Arbeiterstimmen über Unfall- u. Krankheitsverhütung", 1889.