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Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938

2 Treffer

Eichhorn, Robert Emil, geb. am 09 . 10 . 1863 in Röhrsdorf
⇒ Reichstag
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
11. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; evangelisch. Besuchte von 1870-78 die Volksschule, 1878-81 gewerbliche Fortbildungsschulen, später, nach bestandener Lehrzeit, einige Semester technische Privatlehranstalten. Arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker, Elektromonteur und in verwandten Fächern der Metallindustrie; seit Mitte der achtziger Jahre schon gelegentlich journalistisch tätig, trat er im Jahre 1893 als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein; bis 1. April 1900 dort tätig. Seitdem leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme". Landwehrmann. Mitglied der II. badischen Kammer seit 1901 und des Stadtverordnetenkollegiums zu Mannheim seit 1902.
Sozialdemokratische Partei - Portrait
12. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; evangelisch. Besuchte von 1870-78 die Volksschule, 1878-81 gewerbliche Fortbildungsschulen, später, nach bestandener Lehrzeit, einige Semester technische Privatlehranstalten. Arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker, Elektromonteur und in verwandten Fächern der Metallindustrie; seit Mitte der achtziger Jahre schon gelegentlich journalistisch tätig, trat er im Jahre 1893 als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein; bis 1. April 1900 dort tätig. Von 1900-1904 leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", seit 1905 Sekretär der sozialdemokratischen Partei Badens. Landwehrmann. Gehörte dem Stadtverordnetenkollegium zu Mannheim von 1902-1904 an. Mitglied der II. badischen Kammer seit 1901. Mitglied des Reichstags seit 1903.
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
12. Wahlperiode (Nachtrag) - Abb. der Originalseite
Geb. am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; evangelisch. Besuchte von 1870-78 die Volksschule, 1878-81 gewerbliche Fortbildungsschulen, später, nach bestandener Lehrzeit, einige Semester technische Privatlehranstalten. Arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker, Elektromonteur und in verwandten Fächern der Metallindustrie; seit Mitte der achtziger Jahre schon gelegentlich journalistisch tätig, trat er im Jahre 1893 als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein; bis 1. April 1900 dort tätig. Von 1900-1904 leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", seit 1905 Sekretär der sozialdemokratischen Partei Badens. Landwehrmann. Gehörte dem Stadtverordnetenkollegiums zu Mannheim von 1902-1904 an. Mitglied der II. badischen Kammer seit 1901. Mitglied des Reichstags seit 1903.
Unabhängige sozialdemokratische Partei - Portrait
Verfassunggebende Nationalversammlung - Abb. der Originalseite
Geboren am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; evangelisch. Besuchte von 1870-1878 die Volksschule, 1878-1881 gewerbliche Fortbildungsschulen, später nach bestandener Lehrzeit einige Semester technische Privatlehranstalten, arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker, Elektromonteur und in verwandten Fächern der Metallindustrie, seit Mitte der achtziger Jahre schon gelegentlich journalistisch tätig, trat er im Jahre 1893 als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein, später leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", sodann Leiter des sozialdemokratischen Pressebüros. Im Kriege Landwehrmann. Mitglied der Zweiten badischen Kammer seit 1901 und des Stadtverordnetenkollegiums zu Mannheim seit 1902, Mitglied des Reichstags 1903-1912. 1918 nach der Revolution Polizeipräsident von Berlin.
Unabhängige sozialdemokratische Partei - Portrait
1. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; Dissident. Besuchte von 1870-1878 die Volksschule, 1878-1881 gewerbliche Fortbildungsschulen, später nach bestandener Lehrzeit einige Semester technische Privatlehranstalten, arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker, Elektromonteur und in verwandten Fächern der Metallindustrie. Seit Mitte der achtziger Jahre schon gelegentlich journalistisch tätig, trat er im Jahre 1893 als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein, später leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", sodann Leiter des sozialdemokratischen Pressebüros bis 1917. Richtete nach der Spaltung der Sozialdemokratischen Partei den "Unabhängigen Zeitungsdienst" ein und war von August 1918 bis kurz vor Ausbruch der Revolution im Berliner Telegraphenbüro der russischen Sowjet-Republik "Rosta" als Leiter der deutschen Abteilung tätig. Vom 9. November 1918 bis 12. Januar 1919 Polizeipräsident von Berlin.Seitdem wieder schriftstellerisch tätig. Mitglied der Zweiten Badischen Kammer von 1901-1909, Stadtverordneter in Mannheim 1902-1904, Mitglied des Reichstags 1903-1912, Stadtverordneter in Berlin 1917-1919, Mitglied der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung. Verfasser einer Reihe politischer Schriften.
Kommunistische Partei - Portrait
2. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; Dissident. Besuchte von 1870 bis 1878 die Volksschule, 1878 bis 1881 gewerbliche Fortbildungsschulen, später nach bestandener Lehrzeit einige Semester technische Privatlehranstalten, arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker. Von Jugend auf in der Arbeiterbewegung tätig, trat er 1881 auch formell als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei bei und schrieb als gelegentlicher Mitarbeiter seit Mitte der achtziger Jahre für die sozialdemokratische Presse. Im Jahre 1893 ging er nach einer Reihe von Maßregelungen wegen seiner politischen Gesinnung zum journalistischen Berufe über und trat als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein, später leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", sodann Leiter des sozialdemokratischen Pressebüros von 1908 bis 1917. Richtete nach der Spaltung der Sozialdemokratischen Partei den "Unabhängigen Zeitungsdienst" ein und war von August 1918 bis kurz vor Ausbruch der Revolution im Berliner Telegraphenbüro der russischen Sowjet-Republik "Rosta" als Leiter der deutschen Abteilung tätig. Vom 9. November 1918 bis 12. Januar 1919 Polizeipräsident von Berlin. Seitdem wieder schriftstellerisch tätig. Trat nach der Spaltung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei im Oktober 1920 mit dem linken Flügel dieser Partei zur Kommunistischen Partei über. - Mitglied der Zweiten Badischen Kammer von 1901 bis 1909, Stadtverordneter in Mannheim 1902 bis 1904, Stadtverordneter in Berlin 1917 bis 1919. Mitglied des Reichstags 1903 bis 1911. Mitglied der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung 1919/20, seit 1920 wieder Mitglied des Reichstags.
Kommunistische Partei - Portrait
3. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; Dissident. Besuchte von 1870 bis 1878 die Volksschule, 1878 bis 1881 gewerbliche Fortbildungsschulen, später, nach bestandener Lehrzeit, einige Semester technische Privatlehranstalten, arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker. Von Jugend auf in der Arbeiterbewegung tätig, trat er 1881 auch formell als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei bei und schrieb als gelegentlicher Mitarbeiter seit Mitte der achtziger Jahre für die sozialdemokratische Presse. Im Jahre 1893 ging er nach einer Reihe Maßregelungen wegen seiner politischen Gesinnung zum journalistischen Berufe über und trat als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein, später leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", sodann Leiter des sozialdemokratischen Pressebüros von 1908 bis 1917. Richtete nach der Spaltung der Sozialdemokratischen Partei den "Unabhängigen Zeitungsdienst" ein und war von August 1918 bis kurz vor Ausbruch der Revolution im Berliner Telegraphenbüro der russischen Sowjet-Republik "Rosta" als Leiter der deutschen Abteilung tätig. Vom 9. November 1918 bis 12. Januar 1919 Polizeipräsident von Berlin. Seitdem wieder schriftstellerisch tätig. Trat nach der Spaltung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei im Oktober 1920 mit dem linken Flügel dieser Partei zur Kommunistischen Partei über. - Mitglied der Zweiten Badischen Kammer von 1901 bis 1909, Stadtverordneter in Mannheim 1902 bis 1904, Stadtverordneter in Berlin 1917 bis 1919. Mitglied des Reichstags 1903 bis 1911. Mitglied der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung 1919/20, seit 1920 wieder Mitglied des Reichstags.

Verstorben III. Wahlperiode.
Ersatz August 1925: Tiedt, Karl.
Eichhorn, Robert Emil (Emil), geb. am 09 . 10 . 1863 in Röhrsdorf, Bez. Chemnitz
⇒ Reichstag
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
11. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; evangelisch. Besuchte von 1870-78 die Volksschule, 1878-81 gewerbliche Fortbildungsschulen, später, nach bestandener Lehrzeit, einige Semester technische Privatlehranstalten. Arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker, Elektromonteur und in verwandten Fächern der Metallindustrie; seit Mitte der achtziger Jahre schon gelegentlich journalistisch tätig, trat er im Jahre 1893 als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein; bis 1. April 1900 dort tätig. Seitdem leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme". Landwehrmann. Mitglied der II. badischen Kammer seit 1901 und des Stadtverordnetenkollegiums zu Mannheim seit 1902.
Sozialdemokratische Partei - Portrait
12. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; evangelisch. Besuchte von 1870-78 die Volksschule, 1878-81 gewerbliche Fortbildungsschulen, später, nach bestandener Lehrzeit, einige Semester technische Privatlehranstalten. Arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker, Elektromonteur und in verwandten Fächern der Metallindustrie; seit Mitte der achtziger Jahre schon gelegentlich journalistisch tätig, trat er im Jahre 1893 als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein; bis 1. April 1900 dort tätig. Von 1900-1904 leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", seit 1905 Sekretär der sozialdemokratischen Partei Badens. Landwehrmann. Gehörte dem Stadtverordnetenkollegium zu Mannheim von 1902-1904 an. Mitglied der II. badischen Kammer seit 1901. Mitglied des Reichstags seit 1903.
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
12. Wahlperiode (Nachtrag) - Abb. der Originalseite
Geb. am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; evangelisch. Besuchte von 1870-78 die Volksschule, 1878-81 gewerbliche Fortbildungsschulen, später, nach bestandener Lehrzeit, einige Semester technische Privatlehranstalten. Arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker, Elektromonteur und in verwandten Fächern der Metallindustrie; seit Mitte der achtziger Jahre schon gelegentlich journalistisch tätig, trat er im Jahre 1893 als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein; bis 1. April 1900 dort tätig. Von 1900-1904 leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", seit 1905 Sekretär der sozialdemokratischen Partei Badens. Landwehrmann. Gehörte dem Stadtverordnetenkollegiums zu Mannheim von 1902-1904 an. Mitglied der II. badischen Kammer seit 1901. Mitglied des Reichstags seit 1903.
Unabhängige sozialdemokratische Partei - Portrait
Verfassunggebende Nationalversammlung - Abb. der Originalseite
Geboren am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; evangelisch. Besuchte von 1870-1878 die Volksschule, 1878-1881 gewerbliche Fortbildungsschulen, später nach bestandener Lehrzeit einige Semester technische Privatlehranstalten, arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker, Elektromonteur und in verwandten Fächern der Metallindustrie, seit Mitte der achtziger Jahre schon gelegentlich journalistisch tätig, trat er im Jahre 1893 als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein, später leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", sodann Leiter des sozialdemokratischen Pressebüros. Im Kriege Landwehrmann. Mitglied der Zweiten badischen Kammer seit 1901 und des Stadtverordnetenkollegiums zu Mannheim seit 1902, Mitglied des Reichstags 1903-1912. 1918 nach der Revolution Polizeipräsident von Berlin.
Unabhängige sozialdemokratische Partei - Portrait
1. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; Dissident. Besuchte von 1870-1878 die Volksschule, 1878-1881 gewerbliche Fortbildungsschulen, später nach bestandener Lehrzeit einige Semester technische Privatlehranstalten, arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker, Elektromonteur und in verwandten Fächern der Metallindustrie. Seit Mitte der achtziger Jahre schon gelegentlich journalistisch tätig, trat er im Jahre 1893 als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein, später leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", sodann Leiter des sozialdemokratischen Pressebüros bis 1917. Richtete nach der Spaltung der Sozialdemokratischen Partei den "Unabhängigen Zeitungsdienst" ein und war von August 1918 bis kurz vor Ausbruch der Revolution im Berliner Telegraphenbüro der russischen Sowjet-Republik "Rosta" als Leiter der deutschen Abteilung tätig. Vom 9. November 1918 bis 12. Januar 1919 Polizeipräsident von Berlin.Seitdem wieder schriftstellerisch tätig. Mitglied der Zweiten Badischen Kammer von 1901-1909, Stadtverordneter in Mannheim 1902-1904, Mitglied des Reichstags 1903-1912, Stadtverordneter in Berlin 1917-1919, Mitglied der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung. Verfasser einer Reihe politischer Schriften.
Kommunistische Partei - Portrait
2. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; Dissident. Besuchte von 1870 bis 1878 die Volksschule, 1878 bis 1881 gewerbliche Fortbildungsschulen, später nach bestandener Lehrzeit einige Semester technische Privatlehranstalten, arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker. Von Jugend auf in der Arbeiterbewegung tätig, trat er 1881 auch formell als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei bei und schrieb als gelegentlicher Mitarbeiter seit Mitte der achtziger Jahre für die sozialdemokratische Presse. Im Jahre 1893 ging er nach einer Reihe von Maßregelungen wegen seiner politischen Gesinnung zum journalistischen Berufe über und trat als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein, später leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", sodann Leiter des sozialdemokratischen Pressebüros von 1908 bis 1917. Richtete nach der Spaltung der Sozialdemokratischen Partei den "Unabhängigen Zeitungsdienst" ein und war von August 1918 bis kurz vor Ausbruch der Revolution im Berliner Telegraphenbüro der russischen Sowjet-Republik "Rosta" als Leiter der deutschen Abteilung tätig. Vom 9. November 1918 bis 12. Januar 1919 Polizeipräsident von Berlin. Seitdem wieder schriftstellerisch tätig. Trat nach der Spaltung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei im Oktober 1920 mit dem linken Flügel dieser Partei zur Kommunistischen Partei über. - Mitglied der Zweiten Badischen Kammer von 1901 bis 1909, Stadtverordneter in Mannheim 1902 bis 1904, Stadtverordneter in Berlin 1917 bis 1919. Mitglied des Reichstags 1903 bis 1911. Mitglied der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung 1919/20, seit 1920 wieder Mitglied des Reichstags.
Kommunistische Partei - Portrait
3. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 9. Oktober 1863 zu Röhrsdorf, Bez. Chemnitz; Dissident. Besuchte von 1870 bis 1878 die Volksschule, 1878 bis 1881 gewerbliche Fortbildungsschulen, später, nach bestandener Lehrzeit, einige Semester technische Privatlehranstalten, arbeitete in verschiedenen Städten Deutschlands und des Auslands als Mechaniker. Von Jugend auf in der Arbeiterbewegung tätig, trat er 1881 auch formell als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei bei und schrieb als gelegentlicher Mitarbeiter seit Mitte der achtziger Jahre für die sozialdemokratische Presse. Im Jahre 1893 ging er nach einer Reihe Maßregelungen wegen seiner politischen Gesinnung zum journalistischen Berufe über und trat als Redakteur in die Redaktion der "Sächsischen Arbeiterzeitung", Dresden, ein, später leitender Redakteur der "Mannheimer Volksstimme", sodann Leiter des sozialdemokratischen Pressebüros von 1908 bis 1917. Richtete nach der Spaltung der Sozialdemokratischen Partei den "Unabhängigen Zeitungsdienst" ein und war von August 1918 bis kurz vor Ausbruch der Revolution im Berliner Telegraphenbüro der russischen Sowjet-Republik "Rosta" als Leiter der deutschen Abteilung tätig. Vom 9. November 1918 bis 12. Januar 1919 Polizeipräsident von Berlin. Seitdem wieder schriftstellerisch tätig. Trat nach der Spaltung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei im Oktober 1920 mit dem linken Flügel dieser Partei zur Kommunistischen Partei über. - Mitglied der Zweiten Badischen Kammer von 1901 bis 1909, Stadtverordneter in Mannheim 1902 bis 1904, Stadtverordneter in Berlin 1917 bis 1919. Mitglied des Reichstags 1903 bis 1911. Mitglied der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung 1919/20, seit 1920 wieder Mitglied des Reichstags.

Verstorben III. Wahlperiode.
Ersatz August 1925: Tiedt, Karl.