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Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten
Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938

1 Treffer

Lasker, Eduard, geb. am 14 . 10 . 1829 in Israel
⇒ Reichstag
National-liberal - Kein Portrait
Hirth's Almanach 1867 VI - 20. Oct. 1867 - Abb. der Originalseite
Geb. 14. Oktober 1829, besuchte das Elisabeth-Gymnasium in Breslau, studirte 1847-51 in Breslau und Berlin Mathematik und Jura, wurde Auskultator beim Stadtgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 als Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schrieb u. a. Beiträge für die deutschen Jahrbücher staatsrechtlichen und politisch-geschichtlichen Inhalts. Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und Juli 1866 zum Abgeordneten gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Commíssionen (Verkauf der Cöln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz). Mitglied des const. Reichstags für den 1. Berliner Wahlkr., stimmte für die Verf.
Liberale Reichspartei - Kein Portrait
Hirth's Almanach 1867 II - 28.Febr.1867 - Abb. der Originalseite
Geb. 1832. Mitglied des Abg. -Hauses.
National-liberal - Kein Portrait
Hirth's Almanach 1867 III - 03. Apr. 1867 - Abb. der Originalseite
Geb. 14. Oktober 1829, besuchte das Elisabeth-Gymnasium in Breslau, studirte 1847-51 in Breslau und Berlin Mathematik und Jura, wurde Auskultator beim Stadtgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 als Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schrieb u. A. Beiträge für die deutschene Jahrbücher staatsrechtlichen und politisch-geschichtlichen Inhalts. Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und Juli 1866 zum Abgeordenten gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Commissionen (Verkauf der Cöln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz).
keine Angabe - Kein Portrait
Hirth's Almanach 1867 I - 2. Febr. 1867 - Abb. der Originalseite
Mitgl. des Abg.-Hauses. Antwortet nicht.
National-liberal - Kein Portrait
Hirth's Almanach 1867 V - 20. Sept. 1867 - Abb. der Originalseite
Geb. 14. Oktober 1829, besuchte das Elisabeth-Gymnasium in Breslau, studirte 1847-51 in Breslau und Berlin Mathematik und Jura, wurde Auskultator beim Stadtgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 als Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schrieb u. A. Beiträge für die deutschen Jahrbücher staatsrechtlichen und politisch-geschichtlichen Inhalts. Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und Juli 1866 zum Abgeordneten gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Commossionen (Verkauf der Cöln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz). Mitglied des const. Reichstags für den 1. Berliner Wahlkr., stimmte für die Verf.
National-liberal - Kein Portrait
Hirth's Almanach 1867 IV - 29. Apr. 1867 - Abb. der Originalseite
Geb. 14. Oktober 1829, besuchte das Elisabeth-Gymnasium in Breslau, studirte 1847-51 in Breslau und Berlin Mathematik und Jura, wurde Auskultator beim Stadtgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 als Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schrieb u. A. Beiträge für die deutschene Jahrbücher staatsrechtlichen und politisch-geschichtlichen Inhalts. Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und Juli 1866 zum Abgeordenten gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Commissionen (Verkauf der Cöln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz).
National-liberal - Kein Portrait
Hirth's Almanach 1868 VII - 06. Mai 1868 - Abb. der Originalseite
Geb. 14. Oktober 1829, besuchte das Elisabeth-Gymnasium in Breslau, studirte 1847-51 in Breslau und Berlin Mathematik und Jura, wurde Auskultator beim Stadtgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schrieb u. A. Beiträge für die deutschen Jahrbücher staatsrechtlichen und politisch-geschichtlichen Inhalts. Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und Juli 1866 zum Abgeordneten gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Commossionen (Verkauf der Cöln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz), trat 1866 aus der Fortschrittspartei aus und wurde Mitbegründer der nat.-lib. Fraction. Jetzt Mitglied des Abgeordnetenhauses für Stadt Magdeburg. Mitgl. des constit. Reichstags für den 1. Berliner Wahlkr.
National-liberal - Kein Portrait
Hirth's Almanach 1869 VIII - 15. Apr. 1869 - Abb. der Originalseite
Geb. 14. October 1829, besuchte das Elisabeth-Gymnasium in Breslau, stud. 1847-51 in Breslau und Berlin Mathematik und Jura, wurde Auscultator beim Stadtgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schrieb u. A. Beiträge für die deutschen Jahrbücher staatsrechtlichen und politisch-geschichtlichen Inhalts. Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und Juli 1866 zum Abgeordneten gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Commissionen (Verkauf der Cöln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz), trat 1866 aus der Fortschrittspartei aus und wurde Mitbegründer der nat.-lib. Fraction. Jetzt Mitglied des Abgeordnetenhauses für Stadt Magdeburg. Mitglied des const. Reichstags für den 1. Berliner Wahlkr.
National-liberal - Kein Portrait
1. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. 14. Oct. 1829 (Israelit), besuchte das Elisabeth-Gymnasium zu Breslau, stud. 1847-51 in Breslau Mathematik und Jura, wurde Auscultator beim Stadgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schrieb 1870 aus dieser Stellung und wurde Rechts-Anwalt beim Stadtgericht. - Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und Juli 1866 zum Abgeordneten gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Commissionen (Verkauf der Cöln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz), trat 1866 aus der Fortschrittspartei aus und wurde Mitbegründer der nat.-lib. Fraction. Seit 1868 Vertreter Magdeburgs im Abgeordnetenhaus. Mitglied des const. Reichstags für den 1. Berliner, des ordentl. Reichstags für den 2. Wahlkr. des Herzogthums Meiningen. Im Reichstage stelle er u. A. im Februar 1870 den Antrag über den Eintritt Badens in den Norddeutschen Bund. Zahlreiche Anträge, schriftliche u. mündliche Referate u. Reden über fast alle Gegenstände der vierjährigen Gesetzgebung 1867-70. Außer verschiedenen Abhandlungen politischen u. volkswirthschaftl. Inhalts schrieb er u. A. den Bericht der nat.-lib. Partei über die 1870 abgelaufenen Legislaturperioden des Reichstags, Zollparlaments u. preuß. Abgeordnetenhauses (abgedruckt in Hirth's "Annalen" Jahrg. 1870). Von außerrparlamentarischen Reden sei die Grabrede und die Gedächtnisrede auf Carl Twesten erwähnt.
Liberale Vereinigung - Kein Portrait
2. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. 14. Oct. 1829 (Jsraelit). Besuchte das Elisabeth-Gymnasium zu Breslau, studirte 1847-51 in Breslau Mathematik und Jura, wurde Auscultator beim Stadtgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schied 1870 aus dieser Stellung und wurde Rechtsanwalt beim Stadtgericht. - Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und Juli 1866 zum Abg. gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Commissionen (Verkauf der Cöln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz), trat 1866 aus der Fortschrittspartei aus und wurde Mitbegründer der nat.-lib. Fraction. Von 1868-73 Vertreter Magdeburgs im Abg.-H. 1873 nahm er das Mandat für Frankfurt a. M. an. Mitglied des const. Reichstags für den I. Berliner, des ordentl. und I. Deutschen Reichstags für den II. Wahlkr. des Herzogth. Meiningen. Im Reichstage stellte er u. A. im Febr. 1870 den Antrag über den Eintritt Badens in den Nordd. Bund. Zahlreiche Anträge, schriftliche und mündliche Referate und Reden über fast alle Gegenstände der siebenjährigen Gesetzgebung 1867-73. Außer verschiedenen Abhandlungen politischen und volkswirthschaftlichen Inhalts schrieb er u. A. den Bericht der nat.-lib. Partei über die 1870 abgelaufenen Legislaturperioden des Reichstags, Zollparlaments und Preuß. Abg.-H. (abgedruckt in Hirth's "Annalen" Jahrg. 1870). 1873 erschienen: Zur Geschichte der parlamentarischen Entwicklung Preußen’s (Leipzig, bei Brockhaus). Von außer-parlamentarischen Reden sei die Grabrede und die Gedächtnisrede auf Carl Twesten erwähnt.Die Angabe, daß der Herr Abgeordnete Syndicus einer "Deutschen Boden-Credit-Bank" sei, beruht auf Irrthum.
National-liberal - Kein Portrait
2. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. 14. Oct. 1829 (Jsraelit). Besuchte das Elisabeth-Gymnasium zu Breslau, studirte 1847-51 in Breslau Mathematik und Jura, wurde Auscultator beim Stadtgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schied 1870 aus dieser Stellung und wurde Rechtsanwalt beim Stadtgericht. - Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und Juli 1866 zum Abg. gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Commissionen (Verkauf der Cöln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz), trat 1866 aus der Fortschrittspartei aus und wurde Mitbegründer der nat.-lib. Fraction. Von 1868-73 Vertreter Magdeburgs im Abg.-H. 1873 nahm er das Mandat für Frankfurt a. M. an. Mitglied des const. Reichstags für den I. Berliner, des ordentl. und I. Deutschen Reichstags für den II. Wahlkr. des Herzogth. Meiningen. Im Reichstage stellte er u. A. im Febr. 1870 den Antrag über den Eintritt Badens in den Nordd. Bund. Zahlreiche Anträge, schriftliche und mündliche Referate und Reden über fast alle Gegenstände der siebenjährigen Gesetzgebung 1867-73. Außer verschiedenen Abhandlungen politischen und volkswirthschaftlichen Inhalts schrieb er u. A. den Bericht der nat.-lib. Partei über die 1870 abgelaufenen Legislaturperioden des Reichstags, Zollparlaments und Preuß. Abg.-H. (abgedruckt in Hirth's "Annalen" Jahrg. 1870). 1873 erschienen: Zur Geschichte der parlamentarischen Entwicklung Preußen’s (Leipzig, bei Brockhaus). Von außer-parlamentarischen Reden sei die Grabrede und die Gedächtnisrede auf Carl Twesten erwähnt.
National-liberal - Kein Portrait
3. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. 14. Oct. 1829 (Israel.). Besuchte das Elisabeth-Gymnasium zu Breslau, studirte 1847-51 in Breslau Mathematik und Jura, wurde Auscultator beim Stadtgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schied 1870 aus dieser Stellung und wurde Rechtsanwalt beim Stadtgericht. Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und Juli 1866 zum Abg. gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Commissionen (Verkauf der Cöln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz) trat 1866 aus der Fortschrittspartei aus und wurde Mitbegründer der nat.-lib. Fraction. Von 1868-73 Vertr. Magdeburgs im Abg.-H. 1875 nahm er das Mandat für Frankfurt a. M. an, das er noch jetzt inne hat. Mitgl. des const. Reichstags für den I. Berliner, des ord. und I. u. II. Deutschen Reichstags für den 2. Wahlkr. des Herzogth. Meiningen. Zahlreiche Anträge, schriftl. und mündl. Referate und Reden über fast alle Gegenstände der zehnjähr. Gesetzgebung 1867-76. Im Reichstage stellte er u. a. im Febr. 1870 den Antrag betr. den Eintritt Badens in den Nordd. Bund, in den Jahren 1871 ff. den Antrag auf Ausdehnung des Art. 4. Nr. 13 der R.-V. auf das gesammte bürgerliche Recht u.s.w.; im Abg.-H. gab er am 7. Februar 1873 die Anregung zur Untersuchung des Eisenbahnconcessionswesens. Außer verschiedenen Abhandlungen polit. und volkswirthschaftl. Inhalts schrieb er u. A. den Bericht der nat.-lib. Partei über die 1870 abgelaufenen Legislaturperioden d. Reichstags, Zollparlaments u. Preuß. Abg.-H. (abgedruckt in Hirth's "Annalen" Jahrgang 1870). 1873 erschienen: Zur Geschichte der parlament. Entwicklung Preußen's (Leipzig, bei Brockhaus). Von außer-parlament. Reden sei die Grabrede und die Gedächtnisrede auf Carl Twesten erwähnt.
National-liberal - Kein Portrait
4. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. 14. October 1829 (mosaisch). Besuchte das Elisabeth-Gymnasium zu Breslau, stud. 1847-51 in Breslau Mathematik und Jura, wurde Auscultator beim Stadtgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schied 1870 aus dieser Stellung und wurde Rechtsanwalt beim Stadtgericht. Gegenwärtig Syndikus des Berliner Pfandbriefamtes. Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und im Juli 1866 zum Abg. gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Commissionen (Verkauf der Köln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz), trat 1866 aus der Fortschrittspartei aus und wurde Mitbegründer der nat.-lib. Fraction. Von 1868-73 Vertr. Magdeburgs im Abg.-Hause. 1875 nahm er das Mandat für Frankfurt a. M. an, das er noch jetzt inne hat. Mitgl. des const. Reichstags für den I. Berliner, des Nordd. und der Deutschen Reichstage für den 2. Wahlkr. des Herzogth. Meiningen. Zahlreiche Anträge, schriftl. und mündl. Referate und Reden über fast alle Gegenstände der Gesetzgebung seit dem Jahre 1876. Im Reichstage stellte er u.a. im Febr. 1870 den Antrag betr. den Eintritt Badens in den Nordd. Bund, in den Jahren 1871 ff. den Antrag auf Ausdehnung des Art. 4. Nr. 13 der R.-V. auf das gesammte bürgerliche Recht u.s.w.; im Abg.-H. gab er am 7. Februar 1873 die Anregung zur Untersuchung des Eisenbahnconcessionswesens. Außer verschiedenen Abhandlungen politischen und volkswirthschaftlichen Inhalts schrieb er u. A. den Bericht der nat.-lib. Partei über die 1870 abgelaufenen Legislaturperioden des Reichstages, Zollparlaments und Preuß. Abg.-H. (abgedruckt in Hirth´s "Annalen" Jahrgang 1870). 1873 erschienen: Zur Geschichte der parlamentarischen Entwicklung Preußen´s (Leipzig, bei Brockhaus). Von außer-parlamentarischen Reden sei die Grabrede und die Gedächtnißrede auf Carl Twesten erwähnt.1875-1879 für Frankfurt a. M. gewählt. Mitglied des konst. Reichstages für den I. Berliner, des Nordd. und der Deutschen Reichstage für den 2. Wahlkr.: des Herzogth. Meiningen. Schied 1880 aus der nat.-lib. Fraktion aus. Zahlreiche Anträge, schriftl. und mündl. Referate und Reden über fast alle Gegenstände der Gesetzgebung seit dem Jahre 1867. Im Reichstage stellte er u.a. im Februar 1870 den Antrag betr. den Eintritt Badens in den Nordd. Bund, in den Jahren 1871 ff. den Antrag auf Ausdehnung des Art. 4. Nr. 13 der R.-V. auf das gesammte bürgerliche Recht u.s.w.; im Abg.-H. gab er am 7. Februar 1873 die Anregung zur Untersuchung des Eisenbahnkonzessionswesens. Außer verschiedenen Abhandlungen politischen und volkswirthschaftlichen Inhalts schrieb er u. A. den Bericht der national-liberalen Partei über die 1870 abgelaufenen Legislaturperioden des Reichstages, Zollparlaments und Preuß. Abg.-H. (abgedruckt in Hirth´s "Annalen" Jahrgang 1870). 1875 erschienen: Zur Geschichte der parlamentarischen Entwicklung Preußen´s (Leipzig, bei Brockhaus). Von außer-parlamentarischen Reden sei die Grabrede und die Gedächtnisrede auf Karl Twesten erwähnt.
Liberale Vereinigung - Kein Portrait
5. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. 14. Oktober 1829 (mosaisch). Besuchte das Elisabeth-Gymnasium zu Breslau, stud. 1847-51 in Breslau Mathematik und Jura, wurde Auskultator beim Stadtgericht in Berlin. Nach Ablegung des Referendar-Examens drei Jahre im Auslande, seit Mai 1856 wieder im Staatsdienst, seit 1858 Assessor beim Berliner Stadtgericht. Er schied 1870 aus dieser Stellung und wurde Rechtsanwalt beim Stadtgericht. Gegenwärtig Syndikus des Berliner Pfandbriefamtes. Im 4. Berliner Wahlbezirk im März 1865 und im Juli 1866 zum Abg. gewählt, war er Berichterstatter in mehreren Kommissionen (Verkauf der Köln-Mindener Eisenbahn, Genossenschaftsgesetz), trat 1866 aus der Fortschrittspartei aus und wurde Mitbegründer der nat.-lib. Fraction. Von 1868-1873 Vertr. Magdeburgs im Abg.-Hause, 1875-1879 für Frankfurt a. M. gewählt. Mitglied des konst. Reichstages für den I. Berliner, des Nordd. und der Deutschen Reichstage für den 2. Wahlkr.: des Herzogth. Meiningen. Schied 1880 aus der nat.-lib. Fraktion aus. Zahlreiche Anträge, schriftl. und mündl. Referate und Reden über fast alle Gegenstände der Gesetzgebung seit dem Jahre 1867. Im Reichstage stellte er u.a. im Februar 1870 den Antrag betr. den Eintritt Badens in den Nordd. Bund, in den Jahren 1871 ff. den Antrag auf Ausdehnung des Art. 4. Nr. 13 der R.-V. auf das gesammte bürgerliche Recht u.s.w.; im Abg.-H. gab er am 7. Februar 1873 die Anregung zur Untersuchung des Eisenbahnkonzessionswesens. Außer verschiedenen Abhandlungen politischen und volkswirthschaftlichen Inhalts schrieb er u. A. den Bericht der national-liberalen Partei über die 1870 abgelaufenen Legislaturperioden des Reichstages, Zollparlaments und Preuß. Abg.-H. (abgedruckt in Hirth´s "Annalen" Jahrgang 1870). 1875 erschienen: Zur Geschichte der parlamentarischen Entwicklung Preußen´s (Leipzig, bei Brockhaus). Von außer-parlamentarischen Reden sei die Grabrede und die Gedächtnisrede auf Karl Twesten erwähnt.