Verhandlungen des Deutschen Reichstags

MDZ Startseite


MDZ Suchen

MDZ Protokolle (Volltext)
MDZ Register
MDZ Jahr/Datum
MDZ Abgeordnete


MDZ Blättern

Protokolle/Anlagen:
MDZ 1867 - 1895
MDZ 1895 - 1918
MDZ 1918 - 1942

MDZ Handbücher


MDZ Informieren

MDZ Projekt
MDZ Technisches
MDZ Impressum
MDZ Datenschutzerklärung

Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten
Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938

1 Treffer

von Levetzow, Magnus, geb. am 08 . 01 . 1871 in Flensburg
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei - Portrait
6. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 8. Januar 1871 in Flensburg; evangelisch. Bis 1880 Privatunterricht im elterlichen Hause zu Gravenstein (Schleswig); auf dänischen Gymnasien in Roskilde und Kopenhagen bis 1885; besuchte dann die Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg. Frühjahr 1889 als Kadett in die Kaiserliche Marine eingetreten, Herbst 1893 Seeoffiziersberufsprüfung. 1893 bis 1899 Borddienst in heimischen und außerheimischen (afrikanischen) Gewässern. 1899/1900 Adjutant der Matrosendivision in Wilhelmshaven. 1900/02 Marineakademie.1902/03 Admiralstabsoffizier (Stabschef) der Kreuzerdivision auf der ostamerikanischen Station; Blockade gegen Venezuela. 1903 bis 1906 Admiralstab der Marine in Berlin und Admiralstabsoffizier beim Stabe der Herbstübungsflotte bzw. beim Stabe der Kaisermanöverleitung. 1906 bis 1918 ohne Unterbrechung Hochseeflotte als Geschwadernavigationsoffizier und 1. Offizier auf "Wittelsbach" bzw. "Scharnhorst" und "Braunschweig" und - 1900 bis 1912 - als 1. Admiralstabsoffizier des Kommandos der Hochseeflotte; 1912/13 Kommandant des kleinen Kreuzers "Stralsund" und 1913 bis 1916 Kommandant des Schlachtkreuzers "Moltke" Beförderung zum Kapitän zu See; 1916 bis 1918 Chef der Operationsabteilung des Kommandos der Hochseestreitkräfte und 1917 Chef des Stabes des Flottensonderkommandos zur Eroberung der Baltischen Inseln. Verleihung des Ordens Pour le Mérite. 1918 Führer der 2. Kreuzeraufklärungsgruppe der Hochseeflotte, unter Ernennung zum Kommodore. Juli bis November 1918 Chef des Stabes der Obersten Seekriegsleitung im Großen Hauptquartier. Januar bis März 1920 - unter Beförderung zum Konteradmiral in der Reichsmarine - Chef der Marinestation der Ostsee. Herbst 1920 Abschied aus der Reichsmarine erbeten. Danach Betätigung in vaterländisch-politischen Bestrebungen. Während des Krieges teilgenommen an allen Unternehmungen der Hochseeflotte, im besonderen als Kommandant des Schlachtkreuzers "Moltke" an den Beschießungen von Yarmouth und Hartlepool 1914, an der Seeschlacht auf der Doggerbank und an der Unternehmung gegen den Rigaischen Meerbusen 1915, als Chef der Operationsabteilung des Flottenkommandos an der Skagerrakschlacht 1916, als Chef des Stabes des Flottensonderkommandos an der Eroberung der Baltischen Inseln 1917.
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei - Portrait
7. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 8. Januar 1871 in Flensburg; evangelisch. Bis 1880 Privatunterricht im elterlichen Hause zu Gravenstein (Schleswig); auf dänischen Gymnasien in Roskilde und Kopenhagen bis 1885; besuchte dann die Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg. Frühjahr 1889 als Kadett in die Kaiserliche Marine eingetreten, Herbst 1893 Seeoffiziersberufsprüfung. 1893 bis 1899 Borddienst in heimischen und außerheimischen (afrikanischen) Gewässern. 1899/1900 Adjutant der Matrosendivision in Wilhelmshaven. 1900 bis 1902 Marineakademie.1902/03 Admiralstabsoffizier (Stabschef) der Kreuzerdivision auf der ostamerikanischen Station; Blockade gegen Venezuela. 1903 bis 1906 Admiralstab der Marine in Berlin und Admiralstabsoffizier beim Stabe der Herbstübungsflotte bzw. beim Stabe der Kaisermanöverleitung. 1906 bis 1918 ohne Unterbrechung Hochseeflotte als Geschwadernavigationsoffizier und 1. Offizier auf "Wittelsbach" bzw. "Scharnhorst" und "Braunschweig" und - 1909 bis 1912 - als 1. Admiralstabsoffizier des Kommandos der Hochseeflotte; 1912/13 Kommandant des kleinen Kreuzers "Stralsund" und 1913 bis 1916 Kommandant des Schlachtkreuzers "Moltke" Beförderung zum Kapitän zu See; 1916 bis 1918 Chef der Operationsabteilung des Kommandos der Hochseestreitkräfte und 1917 Chef des Stabes des Flottensonderkommandos zur Eroberung der Baltischen Inseln. Verleihung des Ordens Pour le Mérite. 1918 Führer der 2. Kreuzeraufklärungsgruppe der Hochseeflotte, unter Ernennung zum Kommodore. Juli bis November 1918 Chef des Stabes der Obersten Seekriegsleitung im Großen Hauptquartier. Januar bis März 1920 - unter Beförderung zum Konteradmiral in der Reichsmarine - Chef der Marinestation der Ostsee. Herbst 1920 Abschied aus der Reichsmarine erbeten. Danach Betätigung in vaterländisch-politischen Bestrebungen. Während des Krieges teilgenommen an allen Unternehmungen der Hochseeflotte, im besonderen als Kommandant des Schlachtkreuzers "Moltke" an den Beschießungen von Yarmouth und Hartlepool 1914, an der Seeschlacht auf der Doggerbank und an der Unternehmung gegen den Rigaischen Meerbusen 1915, als Chef der Operationsabteilung des Flottenkommandos an der Skagerrakschlacht 1916, als Chef des Stabes des Flottensonderkommandos an der Eroberung der Baltischen Inseln 1917. - Mitglied des Reichstags seit der 6. Wahlperiode 1932.
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei - Portrait
8. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 8. Januar 1871 in Flensburg; evangelisch. Bis 1880 Privatunterricht im elterlichen Hause zu Gravenstein (Schleswig); auf dänischen Gymnasien in Roskilde und Kopenhagen bis 1885; besuchte dann die Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg. Frühjahr 1889 als Kadett in die Kaiserliche Marine eingetreten, Herbst 1893 Seeoffiziersberufsprüfung. 1893 bis 1899 Borddienst in heimischen und außerheimischen (afrikanischen) Gewässern. 1899/1900 Adjutant der Matrosendivision in Wilhelmshaven. 1900 bis 1902 Marineakademie.1902/03 Admiralstabsoffizier (Stabschef) der Kreuzerdivision auf der ostamerikanischen Station; Blockade gegen Venezuela. 1903 bis 1906 Admiralstab der Marine in Berlin und Admiralstabsoffizier beim Stabe der Herbstübungsflotte bzw. beim Stabe der Kaisermanöverleitung. 1906 bis 1918 ohne Unterbrechung Hochseeflotte als Geschwadernavigationsoffizier und 1. Offizier auf "Wittelsbach" bzw. "Scharnhorst" und "Braunschweig" und - 1909 bis 1912 - als 1. Admiralstabsoffizier des Kommandos der Hochseeflotte; 1912/13 Kommandant des kleinen Kreuzers "Stralsund" und 1913 bis 1916 Kommandant des Schlachtkreuzers "Moltke" Beförderung zum Kapitän zu See; 1916 bis 1918 Chef der Operationsabteilung des Kommandos der Hochseestreitkräfte und 1917 Chef des Stabes des Flottensonderkommandos zur Eroberung der Baltischen Inseln. Verleihung des Ordens Pour le Mérite. 1918 Führer der 2. Kreuzeraufklärungsgruppe der Hochseeflotte, unter Ernennung zum Kommodore. Juli bis November 1918 Chef des Stabes der Obersten Seekriegsleitung im Großen Hauptquartier. Januar bis März 1920 - unter Beförderung zum Konteradmiral in der Reichsmarine - Chef der Marinestation der Ostsee. Herbst 1920 Abschied aus der Reichsmarine erbeten. Danach Betätigung in vaterländisch-politischen Bestrebungen. Während des Krieges teilgenommen an allen Unternehmungen der Hochseeflotte, im besonderen als Kommandant des Schlachtkreuzers "Moltke" an den Beschießungen von Yarmouth und Hartlepool 1914, an der Seeschlacht auf der Doggerbank und an der Unternehmung gegen den Rigaischen Meerbusen 1915, als Chef der Operationsabteilung des Flottenkommandos an der Skagerrakschlacht 1916, als Chef des Stabes des Flottensonderkommandos an der Eroberung der Baltischen Inseln 1917. - Mitglied des Reichstags seit der 6. Wahlperiode 1932.