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Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten
Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938

1 Treffer

Rießer, Jacob, geb. am 17 . 11 . 1853 in Frankfurt a. M. (Sachsenhausen)
⇒ Reichstag
Deutsche Volkspartei - Portrait
Verfassunggebende Nationalversammlung - Abb. der Originalseite
Geboren am 17. November 1853 in Frankfurt a. M. (Sachsenhausen). 1872-1875 Besuch der Universitäten Heidelberg, Leipzig und Göttingen, 1875 Referendar, 1879 Gerichtsassessor, von 1880 ab Rechtsanwalt in Frankfurt a. M., 1888 Mitglied des Vorstandes der Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) in Berlin, 1902 Geheimer Justizrat, 1906 nach Ausscheiden aus der Bank, ordentlicher Honorarprofessor an der Berliner Universität. Hauptschriften: "Zur Revision des Handelsgesetzbuchs" (2 Bände); "Grundgedanken in den kodifizierten Handelsrechten aller Länder" "Die Neuerungen im deutschen Aktienrecht" "Die handelsrechtlichen Lieferungsgeschäfte", Kommentar zum Bankdepotgesetz; verschiedene Abhandlungen über die Revision des Börsengesetzes, die Notwendigkeit eines Scheckgesetzes und die Aufsichtsratsfrage. Wirtschaftliche: "Die deutschen Großbanken" usw. (in zwei fremde Sprachen übersetzt, bisher 4. Aufl.); "Finanzielle Kriegsbereitschaft und Kriegsführung" (2. Aufl. 1913) und (gleichfalls vor dem Kriege) eine Reihe von Aufsätzen über die Notwendigkeit und das Programm eines wirtschaftlichen Generalstabes. Während des Krieges: "England und wir, finanzielle und wirtschaftliche Kriegswirkungen in England und Deutschland" (2. Aufl. 1915) und weitere Schriften über kriegsfinanzielle und kriegsorganisatorische Fragen, sowie über die finanziellen und wirtschaftlichen Fragen des Friedensvertrages und der Überführung des Kriegs- in die Friedenswirtschaft. War Mitglied zahlreicher Sachverständigenkommissionen (u. a. Entwurf des Bankdepotgesetzes und Handelsgesetzbuchs, Revision des Börsengesetzes, Bankenquete). War Ältester der Berliner Kaufmannschaft, dann Mitglied und Vizepräsident der Berliner Handelskammer, Vorsitzender des Ehrengerichts für die Berliner Börse und Mitglied des Ausschusses des deutschen Handelstags und Mitglied des Zentralvorstandes der Nationalliberalen Partei (seit 1903), ist Mitglied des Direktoriums des Mitteleuropäischen Wirtschaftsvereins, Vizepräsident des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller, Mitglied und Vizepräsiden der Berliner Juristischen Gesellschaft und Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentages. Begründete 1901 den Zentralverband des Deutschen Bank- und Bankgiergewerbes, 1909 den Hansa-Bund, ist seitdem ehrenamtlicher Vorsitzender dieser zwei Organisationen, ferner ehrenamtlicher Vorsitzender des 1909 begründeten Beamtenversicherungsvereins des deutschen Bank- und Bankiergewerbes und war Vorsitzender aller (vier) bisherigen Bankiertage. Ist Preuß. Hauptmann d. L. a. D. Mitglied des Reichstags 1916-1918.
Deutsche Volkspartei - Portrait
1. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 17. November 1853 in Frankfurt a. M. (Sachsenhausen). 1872-1875 Besuch der Universitäten Heidelberg, Leipzig und Göttingen, 1875 Referendar, 1879 Gerichtsassessor, von 1880 ab Rechtsanwalt in Frankfurt a. M., 1888 Mitglied des Vorstandes der Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) in Berlin, 1902 Geheimer Justizrat, 1906 nach Ausscheiden aus der Bank, ordentlicher Honorarprofessor an der Berliner Universität. Hauptschriften: "Zur Revision des Handelsgesetzbuchs" (2 Bände); "Grundgedanken in den kodifizierten Handelsrechten aller Länder" "Die Neuerungen im deutschen Aktienrecht" "Die handelsrechtlichen Lieferungsgeschäfte", Kommentar zum Bankdepotgesetz; verschiedene Abhandlungen über die Revision des Börsengesetzes, die Notwendigkeit eines Scheckgesetzes und die Aufsichtsratsfrage. Wirtschaftliche: "Die deutschen Großbanken" usw. (in zwei fremde Sprachen übersetzt, bisher 4. Aufl.); "Finanzielle Kriegsbereitschaft und Kriegsführung" (2. Aufl. 1913) und (gleichfalls vor dem Kriege) eine Reihe von Aufsätzen über die Notwendigkeit und das Programm eines wirtschaftlichen Generalstabes. Während des Krieges: Schriften über kriegsfinanzielle und kriegsorganisatorische Fragen, sowie über die finanziellen und wirtschaftlichen Fragen des Friedensvertrages und der Überführung der Kriegs- in die Friedenswirtschaft. War Ältester der Berliner Kaufmannschaft, dann Mitglied und Vizepräsident der Berliner Handelskammer, Mitglied des Ausschusses des deutschen Handelstags und (seit 1903) Mitglied des Zentralvorstandes der Nationalliberalen Partei, ist jetzt Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses und Zentralvorstandes der Deutschen Volkspartei, Vizepräsident des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller und der Berliner Juristischen Gesellschaft sowie Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentages. Begründete 1901 den Zentralverband des Deutschen Bank- und Bankgiergewerbes, dessen ehrenamtlicher Vorsitzender er noch ist, 1909 den Hansa-Bund, aus dessen Präsidium er 1920 ausschied, und war ehrenamtlicher Vorsitzender des 1909 begründeten Beamtenversicherungsvereins des deutschen Bank- und Bankiergewerbes sowie Vorsitzender aller (vier) bisherigen Bankiertage. Preuß. Hauptmann d. L. a. D. Mitglied des Reichstags 1916-1918, der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung 1919/20.
Deutsche Volkspartei - Portrait
3. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 17. November 1853 in Sachsenhausen (Frankfurt a. M.), studierte in Heidelberg, Leipzig, Göttingen, 1875 Referendar und Dr. jur., 1879 Gerichtsassessor, von 1880 ab Rechtsanwalt in Frankfurt a. Main, 1888 Mitglied des Vorstandes der Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) in Berlin, 1902 Geheimer Justizrat, 1906 nach dem Ausscheiden aus der Bank ordentlicher Honorarprofessor an der Berliner Universität. Hauptmann d. L. a.D. - Verfasser handelsrechtlicher, wirtschaftlicher und finanzieller Werke und Schriften, Herausgeber der Zeitschrift "Bank-Archiv". War Ältester der Berliner Kaufmannschaft, Mitglied und Vizepräsident der Berliner Handelskammer, Mitglied des Ausschusses des deutschen Handelstags und war (seit 1903) Mitglied des Zentralvorstands der Nationalliberalen Partei (jetzt der Deutschen Volkspartei). Ist ehrenamtlich: Präsident der Berliner Juristischen Gesellschaft, Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentags. Begründete 1900 den Centralverband des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes, dessen ehrenamtlicher Vorsitzender er seitdem ist; 1909 den Hansa-Bund, dessen ehrenamtlicher Vorsitzender er bis zu seinem Ausscheiden aus der Verwaltung (1920) gewesen ist; 1909 (mit anderen) den Beamtenversicherungsverein des deutschen Bank- und Bankiergewerbes, dessen ehrenamtlicher Vorsitzender er bis 1920 war. War Vorsitzender der fünf bisherigen Bankiertage. - Mitglied des Reichstags von 1916 bis 1918, der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung 1919/1920, seit 1920 wieder des Reichstags. Vizepräsident des Reichstags vom Mai 1921 ab.
Deutsche Volkspartei - Portrait
2. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geboren am 17. November 1853 in Sachsenhausen (Frankfurt a. M.), studierte in Heidelberg, Leipzig, Göttingen, 1875 Referendar und Dr. jur., 1879 Gerichtsassessor, von 1880 ab Rechtsanwalt in Frankfurt a. Main, 1888 Mitglied des Vorstandes der Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) in Berlin, 1902 Geheimer Justizrat, 1906 nach dem Ausscheiden aus der Bank ordentlicher Honorarprofessor an der Berliner Universität. Verfasser handelsrechtlicher, wirtschaftlicher und finanzieller Werke und Schriften, Herausgeber der Zeitschrift "Bank-Archiv". War Ältester der Berliner Kaufmannschaft, Mitglied und Vizepräsident der Berliner Handelskammer, Mitglied des Ausschusses des deutschen Handelstags und (seit 1903) Mitglied des Zentralvorstands der Nationalliberalen Partei und ist jetzt Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses und dse Zentralvorstandes der Deutschen Volkspartei. Ist Präsident der Berliner Juristischen Gesellschaft, Vizepräsident des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller, Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentags. Begründete 1900 den Zentralverband des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes, dessen ehrenamtlicher Vorsitzender er seitdem ist; 1909 den Hansa-Bund, dessen Vorsitzender er bis zu seinem Ausscheiden aus der Verwaltung (1920) gewesen ist; 1909 (mit anderen) den Beamtenversicherungsverein des deutschen Bank- und Bankiergewerbes, dessen ehrenamtlicher Vorsitzender er bis 1920 war. War Vorsitzender der (fünf) bisherigen Bankiertage. - Mitglied des Reichstags von 1916 bis 1918, der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung 1919/1920, seit 1920 wieder des Reichstags.