Verhandlungen des Deutschen Reichstags

MDZ Startseite


MDZ Suchen

MDZ Protokolle (Volltext)
MDZ Register
MDZ Jahr/Datum
MDZ Abgeordnete


MDZ Blättern

Protokolle/Anlagen:
MDZ 1867 - 1895
MDZ 1895 - 1918
MDZ 1918 - 1942

MDZ Handbücher


MDZ Informieren

MDZ Projekt
MDZ Technisches
MDZ Impressum
MDZ Datenschutzerklärung

Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten
Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938

1 Treffer

Blos, Wilhelm, geb. am 05 . 10 . 1849 in Wertheim (Baden)
⇒ Reichstag
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
3. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. 5. Okt. 1849 zu Wertheim in Baden. Bes. das Lyceum zu Wertheim, Maturitätsexamen zu Carlsruhe, Universität zu Freiburg (Baden), verließ die Universität wegen Mangels an Mitteln. Wurde Schriftsteller, Redakteur mehrerer soc. Blätter, während der Festungshaft Liebknecht's Redakteur des "Volksstaat". Wegen Preßvergehen längere Gefängnißstrafen zu Braunschweig, Leipzig und Mainz. Schriften: "Zur Geschichte der Commune von Paris", "Blut und Eisen", "die Revolution zu Mainz" etc.
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
5. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 5. Oktober 1849 zu Wertheim (Baden). Bes. das Lyzeum zu Wertheim, Maturitäts-Examen zu Karlsruhe, Universität zu Freiburg, stud. Philologie, ohne in den Staatsdienst zu treten. Fungirte als Redakteur einer Reihe von politischen Blättern radikaler und sozialistischer Richtung; Verfasser mehrerer historischer und politischer Schriften, häufig mit Preßprozessen bedacht und unter dem kleinen Belagerungszustand aus Hamburg ausgewiesen; jetzt in Bremen. Mitglied des Reichstages von 1877/78.
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
6. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. 5. Okt. 1849 zu Wertheim in Baden. Bes. das Lyzeum zu Wertheim und machte 1868 sein Maturitäts-Examen zu Karlsruhe, bezog die Universität Freiburg, um Philologie zu studieren, ging später davon ab und wurde Journalist. Er fungirte als Redakteur von verschiedenen radikalen und sozialistischen Blättern; 1872 schloß er sich ganz der Sozialdemokratie an. Seine journalistische Thätigkeit trug ihm mehrfache Preßprozesse und längere Gefängnißstrafen zu Braunschweig, Leipzig und Mainz ein. Politische und historische Schriften: "Die Revolution zu Mainz" (Nürnb. 1875), "Unsere Preßzustände" (Leipz. 1873), "Blut und Eisen" (Chemnitz 1874) u. A. Ließ sich für längere Zeit in Hamburg nieder, von wo er indessen 1880 in Folge der Verhängung des sog. kleinen Belagerungszustandes ausgewiesen wurde und lebt jetzt in Stuttgart als Mitarbeiter der Zeitschrift "Neue Welt". War Abgeordneter des Fürstenthums Reuß älterer Linie für die III. und V. Legislaturperiode. 1884 gewählt in Reuß ä. L. und Braunschweig Stadt.
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
8. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 5. Oktober 1849 zu Wertheim in Baden. Besuchte das Gymnasium zu Wertheim und machte 1868 das Maturitäts-Examen zu Karlsruhe; bezog die Universität Freiburg, um Philologie zu studiren, ging später davon ab und wurde Journalist. Er fungirte als Redakteur von verschiedenen radikalen und sozialistischen Blättern, 1872 schloß er sich ganz der Sozialdemokratie an. Seine journalistische Thätigkeit trug ihm mehrfache Preßprozesse und längere Gefängnißstrafen zu Braunschweig, Leipzig und Mainz ein. Politische und historische Schriften: "Die Revolution zu Mainz" (Nürnberg 1875), "Unsere Preßzustände" (Leipzig 1873), "Blut und Eisen" (Chemnitz 1874) u. A. Ließ sich für längere Zeit in Hamburg nieder, von wo er indessen 1880 in Folge der Verhängung des sog. kleinen Belagerungszustandes ausgeweisen wurde und lebt jetzt in Stuttgart. War Abgeordneter des Fürstenthums Reuß älterer Linie für die III. und V. Legislaturperiode. 1884 gewählt in Reuß älterer Linie und Braunschweig-Stadt, nahm für Braunschweig an.
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
9. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 5. Oktober 1849 zu Wertheim (Baden). Besuchte das Lyceum zu Wertheim und die Universität Freiburg (Philologie), ging zur Publizistik über, war Redacteur einer Reihe von radikalen und sozialistischen Blättern; mehrfach in Preßprozesse verwickelt und zu längeren Gefängnisstrafen verutheilt. 1880 auf Grund des Soc.-Ges. aus Hamburg ausgewiesen. Nahm an den meisten Parteikongressen der Sozialdemokratie Theil. Außer einer Anzahl kleinerer Schriften historischen, politischen und belletristischen Inhalts gab er heraus die größeren Werke: "Die französische Revolution" (1789-1804) und "Die deutsche Revolution" (1848-49); Zimmermann's "Deutschen Bauernkrieg" ließ er in neuer Bearbeitung erscheinen. Mitglied des Reichstages für Reuß ä. L. 1877 bis 1878, 1881 bis 1884. Er wurde 1884 doppelt gewählt, in Reuß ä. L. und Braunschweig, und nahm für Braunschweig an. Wiedergewählt für Braunschweig 1890 und 1893.
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
10. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 5. Oktober 1849 zu Wertheim in Baden; evangelisch getauft. Besuchte das Lyceum zu Wertheim, Maturitätsprüfung zu Karlsruhe; Universität Freiburg; Philologie studirt. Wurde Journalist, hatte mehrfach Preßprozesse und Gefängnisstrafen zu bestehen, während des Sozialistengesetzes aus Hamburg ausgewiesen. Verfasser der historischen Werke: "Die französische Revolution" (1888) und "Die deutsche Revolution" (1892). Mitglied des Reichstages 1877/78 und 1881/84 für Reuß älterer Linie; 1884 doppelt gewählt, für Braunschweig angenommen, wiedergewählt 1890, 1893.
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
11. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 5. Oktober 1849 in Wertheim (Baden); protestantisch. Besuchte die Volksschule und das Lyceum zu Wertheim, Maturitätsexamen zu Karlsruhe, studierte Philologie an der Universität Freiburg. Wurde Journalist, redigierte radikale und sozialistische Blätter; öfters Preßprozesse; während des Sozialistengesetzes aus Hamburg ausgewiesen. Schrieb eine Reihe politischer und belletristischer Werke, darunter die größeren und vielverbreiteten historischen Werke: "Die französische Revolution 1789 bis 1804" und "Die deutsche Bewegung von 1848-49".
Sozialdemokratische Partei - Portrait
13. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 5. Oktober 1849 zu Wertheim am Main (Baden); protestantisch. Besuchte die erweiterte Volksschule zu Waldkirch und das Lyzeum zu Wertheim, Maturitätsprüfung zu Karlsruhe 1868, dann die Universität Freiburg 1868-70, Studium der Philologie. Ging zur Publizistik über. Redakteur an radikalen und sozialistischen Blättern. Trat 1872 zur Sozialdemokratie über. Auf den meisten Parteitagen. Viele Preßprozesse und Verurteilungen. 1880 auf Grund des Sozialistengesetzes aus Hamburg ausgewiesen. Verschiedene historische Werke; besonders verbreitet die Geschichte der französischen Revolution und der deutschen Bewegung von 1848-49; auch Romane und Dramen. Mitglied des Reichstags 1877-78 und 1881-84 für Reuß ä. L., 1884 doppelt gewählt für Reuß ä. L. und Braunschweig. Für Braunschweig angenommen und dessen Vertreter von 1884-87, 1890-1907 und 1912.
Sozialdemokratische Partei - Kein Portrait
13. Wahlperiode (Nachtrag) - Abb. der Originalseite
Geb. am 5. Oktober 1849 zu Wertheim am Main (Baden); protestantisch. Besuchte die erweiterte Volksschule zu Waldkirch und das Lyzeum zu Wertheim, Maturitätsprüfung zu Karlsruhe 1868, dann die Universität Freiburg 1868-70, Studium der Philologie. Ging zur Publizistik über. Redakteur an radikalen und sozialistischen Blättern. Trat 1872 zur Sozialdemokratie über. Auf den meisten Parteitagen. Viele Preßprozesse und Verurteilungen. 1880 auf Grund des Sozialistengesetzes aus Hamburg ausgewiesen. Verschiedene historische Werke; besonders verbreitet die Geschichte der französische Revolution und der deutschen Bewegung von 1848-49; auch Romane und Dramen. Mitglied des Reichstags 1877-78 und 1881-84 für Reuß ä. L., 1884 doppelt gewählt für Reuß ä. L. und Braunschweig. Für Braunschweig angenommen und dessen Vertreter von 1884-87, 1890-1907 und 1912.