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Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten
Basis: Parlamentsalmanache/Reichstagshandbücher 1867 - 1938

1 Treffer

Virchow, Rudolf, geb. am 13 . 10 . 1821 in Schievelbein (Pomm.)
⇒ Reichstag
- Kein Portrait
Hirth's Almanach 1867 I - 2. Febr. 1867 - Abb. der Originalseite
Mitgl. d. Abg.-H., lehnt die Candidatur aus persönl. Gründen ab.
Deutsche Fortschrittspartei - Kein Portrait
5. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 13. Oktober 1821 zu Schievelbein (Pommern). Gymnasium in Köslin, Universität Berlin, 1843 Unterarzt und 1846 Prosektor an der Charité in Berlin, zugleich Privatdozent, 1848 vom Kultusministerium nach Oberschlesien zum Studium des Hungertyphus gesandt, zeitweise seines Amtes entsetzt, ging er im Herbst 1849 als ordentl. Professor nach Würzburg (1852 im Auftrage der Bayer. Regierung die Hungersnoth im Spessart studirt). 1856 nach Berlin zurückberufen, übernahm er die Leitung des pathol. Instituts. Herbst 1859 in Norwegen zum Studium des Aussatzes. Mitglied des Berliner Stadtverordnetenkollegiums seit 1861, Vizepräsident desselben seit 1881, seit 1861 Mitglied des Abg.-H., gehört zu den Gründern der Deutschen Fortschrittspartei, seit 1870 Mitglied der statist. Zentralkommission. Schriftstellerische Thätigkeit: Begründer der Cellularpathologie, seit 1847 Herausgeber des "Archivs für path. Anatomie u. Physiologie", Verfasser von: "Handbuch der speziellen Pathol. u. Therapie," "Gesammelte Abhandl. zur wissenschaftl. Medizin", "Die Cellularpathol., über Geschwülste", "Die Lehre von den Trichinen" etc., außerdem trat er für Popularisierung der Naturwissenschaften vielfach in Rede u. Schrift ein. Seit 1847 thätiges Mitglied der Naturforscher-Versammlungen, seit 1870 Mitgründer und Präsident der Deutschen und der Berliner Anthropologischen Gesellschaft. Mitglied des Ausschusses der Viktoria-Stiftung für Invaliden, 1880 (durch Nachwahl) Mitglied des Reichstages.
Deutsch-freisinnige Partei - Kein Portrait
6. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 13. Oktober 1821 zu Schievelbein (Pommern). Gymnasium in Köslin, Universität Berlin, 1843 Unterarzt und 1846 Prosektor an der Charité in Berlin, zugleich Privatdozent, 1848 vom Kultusministerium nach Oberschlesien zum Studium des Hungertyphus gesandt; zeitweise seines Amtes entsetzt, ging er im Herbst 1849 als ordentl. Prof. nach Würzburg (1852 im Auftrage der Bayer. Regierung die Hungersnoth im Spessart studirt). 1856 nach Berlin zurückberufen, übernahm er die Leitung des pathol. Institutes. Herbst 1859 in Norwegen zum Studium des Aussatzes. Mitglied des Berliner Stadtverordnetenkollegiums seit 1861, Vizepräsident desselben 1881, seit 1861 Mitglied des Abg.-H., gehört zu den Gründern der deutschen Fortschrittspartei, seit 1870 Mitglied der statist. Zentralkommission. Schriftstellerische Thätigkeit: Begründer der Cellularpathologie, seit 1847 Herausgeber des "Archivs f. path. Anatomie u. Phisologie", Verfasser von "Handbuch der speziellen Pathol. u. Therapie", "Gesammelte Abhandl. zur wissenschaftl. Medizin", "Die Cellularpathol. über Geschwülste", "Die Lehre über Trichinen" etc., außerdem trat er für Popularisirung der Naturwissenschaften vielfach in Rede u. Schrift ein. Seit 1847 thätiges Mitglied der Naturforscher-Versammlungen, seit 1870 Mitgründer und Präsident der Deutschen und der Berliner Anthropologischen Gesellschaft. Mitglied des Ausschusses der Viktoria-Stiftung für Invalide. Seit 1880 (durch Nachwahl) Mitglied des Reichstages.
Deutsch-freisinnige Partei - Kein Portrait
7. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. 13. Okt. 1821 zu Schievelbein (Pommern). Gymnasium in Köslin, Universität Berlin, 1843 Unterarzt und 1846 Prosektor an der Charité in Berlin, zugleich Privatdozent, 1848 vom Kultusministerium nach Oberschlesien zum Studium des Hungertyphus gesandt; zeitweise seines Amtes entsetzt, ging er im Herbst 1849 als ordentl. Professor nach Würzburg (1852 im Auftrage der Bayer. Regierung die Hungersnoth im Spessart studirt). 1856 nach Berlin zurückberufen, übernahm er die Leitung des pathol. Institutes. Herbst 1859 in Norwegen zum Studium des Ausatzes. Mitgl. des Berliner Stadtverordneten-Kollegiums seit 1861, Vizepräsident desselben 1881, seit 1861 Mitglied des Abg.-Hauses, gehört zu den Gründern der deutschen Fortschrittspartei, seit 1870 Mitgl. der statist. Zentralkommission. Schriftstellerische Thätigkeit: Begründer der Cellularpathologie, seit 1847 Herausgeber des "Archivs für path. Anatomie und Physiologie", Verfasser von: "Handbuch der speziellen Patholologie u. Therapie", "Gesammelte Abhandlungen zur wissenschaftl. Medizin", "Die Cellularpathologie über Geschwülste", "Die Lehre über Trichinen" etc., außerdem trat er für Popularisirung der Naturwissenschaften vielfach in Rede und Schrift ein. Seit 1847 thätiges Mitglied der Naturforscher-Versammlungen, seit 1870 Mitgründer und Präsident der Deutschen und der Berliner Anthropologischen Gesellschaft. Mitgl. des Ausschusses der Viktoriastiftung für Invalide. Seit 1880 (durch Nachwahl) Mitgl. des Reichstages.
Deutsch-freisinnige Partei - Kein Portrait
8. Wahlperiode - Abb. der Originalseite
Geb. am 13. Oktober 1821 zu Schievelbein (Pomm.); evangelisch. Gymnasium zu Köslin, Universität Berlin, 1843 Unterarzt und 1846 Prosektor an der Charité in Berlin, zugleich Privatdozent, 1848 vom Kultusministerium nach Oberschlesien zum Studium des Hungertyphus gesandt, zeitweise seines Amtes entsetzt, ging er im Herbst 1849 als ordentl. Professor nach Würzburg (1852 im Auftrage der Bayer. Regierung die Hungersnoth im Spessart studirt). 1856 nach Berlin zurückberufen, übernahm er die Leitung des pathol. Institutes. Herbst 1859 in Norwegen zum Studium des Aussatzes. Mitglied des Berliner Stadtverordneten-Kollegiums seit 1861, Vizepräsident desselben 1881, seit 1861 Mitglied des Abgeordnetenhauses, gehört zu den Gründern der Deutschen Fortschrittspartei, seit 1870 Mitglied der statist. Centralkommission. Seit 1847 thätiges Mitglied der Naturforscher-Versammlungen, seit 1870 Mitbegründer und Präsident der Deutschen und der Berliner Anthropologischen Gesellschaft. Mitglied des Ausschusses der Viktoriastiftung für Invalide. Seit 1880 (durch Nachwahl) Mitglied des Reichstages. Schriftstellerische Thätigkeit: Begründer der Cellularpathologie, seit 1847 Herausgeber des "Archivs für path. Anatomie und Physiologie", Verfasser von "Handbuch der speziellen Pathologie und Therapie", "Gesammelte Abhandlungen zur wissenschaftlichen Medizin", "Die Cellularpathologie über Geschwülste", "Die Lehre über Trichinen" etc., außerdem trat er für die Popularisirung der Naturwissenschaften vielfach in Rede und Schrift ein.
Deutsch-freisinnige Partei - Kein Portrait
8. Wahlperiode (Nachtrag) - Abb. der Originalseite
Geb. am 13. Oktober 1821 zu Schievelbein (Pomm.); evangelisch. Gymnasium zu Köslin, Universität Berlin, 1843 Unterarzt und 1846 Prosektor an der Charité in Berlin, zugleich Privatdozent, 1848 vom Kultusministerium nach Oberschlesien zum Studium des Hungertyphus gesandt, zeitweise seines Amtes entsetzt, ging er im Herbst 1849 als ordentl. Professor nach Würzburg (1852 im Auftrage der Bayer. Regierung die Hungersnoth im Spessart studirt). 1856 nach Berlin zurückberufen, übernahm er die Leitung des pathol. Institutes. Herbst 1859 in Norwegen zum Studium des Aussatzes. Mitglied des Berliner Stadtverordneten-Kollegiums seit 1861, Vizepräsident desselben 1881, seit 1861 Mitglied des Abgeordnetenhauses, gehört zu den Gründern der Deutschen Fortschrittspartei, seit 1870 Mitglied der statist. Centralkommission. Seit 1847 thätiges Mitglied der Naturforscher-Versammlungen, seit 1870 Mitbegründer und Präsident der Deutschen und der Berliner Anthropologischen Gesellschaft. Mitglied des Ausschusses der Viktoriastiftung für Invalide. Seit 1880 (durch Nachwahl) Mitglied des Reichstages. Schriftstellerische Thätigkeit: Begründer der Cellularpathologie, seit 1847 Herausgeber des "Archivs für path. Anatomie und Physiologie", Verfasser von "Handbuch der speziellen Pathologie und Therapie", "Gesammelte Abhandlungen zur wissenschaftlichen Medizin", "Die Cellularpathologie über Geschwülste", "Die Lehre über Trichinen" etc., außerdem trat er für die Popularisirung der Naturwissenschaften vielfach in Rede und Schrift ein.